Prüfverfahren auf unserer Werkbank
In unserer Werkstatt verarbeiten wir ausschließlich Komponenten, die den dauerhaften Kontakt mit Körperwärme und Hautlipiden unbeschadet überstehen. Bevor ein Gehäuse montiert wird, prüfen wir die Maßhaltigkeit der Schalen aus ABS-Polymer mit optischen Messlehren. Dieser Kunststoff splittert nicht, hält versehentlichen Stürzen stand und erzeugt durch seine hohe Dichte keine störenden Gehäuseresonanzen bei hohen Frequenzspitzen.
Die Materialauswahl für Hautkontakt und Signalfluss
Die Wahl der Rohstoffe entscheidet darüber, ob ein Ohrstück über Stunden hinweg druckfrei sitzt. Wir verlassen uns auf eine bewährte Werkstoffkombination für Gehäuse und Zubehör:
- Medizinisches Silikon: Bleibt dauerhaft elastisch, gibt unter Körperwärme leicht nach und verhindert Hautreizungen selbst bei empfindlichem Gewebe.
- Edelstahl-Filtergewebe: Weist eine mikrometergenaue Maschenweite auf, rostet bei Kontakt mit Hautschweiß nicht und lässt sich rückstandsfrei reinigen.
- Vergoldete Kontaktstifte: Bieten einen minimalen Übergangswiderstand und widerstehen Korrosion durch Luftfeuchtigkeit dauerhaft.
Verlässlichkeit im praktischen Einsatz
Minderwertige Kopien greifen oft zu weichmacherhaltigem PVC, das nach wenigen Wochen aushärtet und Risse bildet. Unser medizinisches Silikon behält seine glatte Oberfläche über viele Monate. In Kombination mit passgenau gefrästem ABS-Polymer entsteht ein geschlossenes System, das Schmutz zuverlässig abweist und Schallwellen ohne Klirrgeräusche transportiert.